Regionale Schule mit Grundschule Vellahn

„Wir entlassen heute 30 Schülerinnen und Schüler, 25 von ihnen mit dem Abschluss der Mittleren Reife. Darüber sind wir stolz, ihr könnt es sein und eure Eltern sind es auch“, freute sich Torsten Booß, Schulleiter der Regionalen Schule mit Grundschule Vellahn, am vergangenen Sonnabend im geschmack- und liebevoll gestalteten Atrium. An dieser Stelle versäumte er es nicht, vor allem seinen Lehrerinnen und Lehrern, aber auch Erzieherinnen zu danken, die die Absolventen bis zum Tag des Abschieds begleitet und unterstützt haben. „Sie haben das gemeinsame Ziel immer im Auge behalten, Widerständen getrotzt und auch schwierige Situationen gemeistert. Zugegeben, es war nicht immer leicht. Aber wenn wir heute diese jungen Menschen ins Leben entlassen, wissen wir, dass wir unser Bestes gaben, um sie darauf vorzubereiten“, ist sich Torsten Booß sicher. Aber auch den Eltern zollte er großen Dank, schließlich hätten sie im Laufe des Schullebens unzählige Brote geschmiert, Hefte und Bücher gekauft, Vokabeln abgefragt, Tränen getrocknet, Elternabende überstanden, Fahrdienste erledigt, Verbote und Erlaubnisse ausgesprochen, aber auch pubertäre Wutausbrüche ertragen und immer wieder zu ihren Kindern gestanden. „Unglaublich, aber schön“, so Booß schmunzelnd. „Heute feiern wir den Abschluss der Zeit, die für uns vor vielen Jahren als der ‚Ernst des Lebens’ begann. Der Weg war nicht immer leicht, doch wir wurden von unseren Lehrern und Eltern unterstützt und können heute mit Stolz hier stehen“, freute sich Katharina Schröder, mit einem Notendurchschnitt von 1,4 Jahrgangsbeste, am vergangenen Sonnabend bei ihrer Abschlussrede. Besonders die beiden langjährigen Klassenleiterinnen Ute Prahl und Kerstin Bruhn hätten vor allem in den letzten gemeinsamen Jahren mit viel Kraft,  Ausdauer und Geduld  dazu beigetragen, dass die Jungen und Mädchen nun endlich ihren Abschluss in den Händen halten können. Für Katharina Schröder wird der Weg in die Landeshauptstadt Schwerin führen. „Ich möchte dort das Fachgymnasium besuchen, um am Ende mein Abitur abzulegen. Anschließend möchte ich studieren, allerdings weiß ich heute noch nicht genau in welche Richtung es gehen soll“, sagt die Jahrgangsbeste im Gespräch mit der SVZ. Nicht nur Schulleiter Torsten Booß freute sich am Sonnabend, dass aus den kleinen und zum Teil schüchternen und unsicheren Jungen und Mädchen mittlerweile selbstbewusste junge Erwachsene geworden seien. „Mit euren Abschlüssen in der Hand werdet ihr den Anker hier lichten und euch auf den Weg in die unterschiedlichsten Richtungen machen. Dabei werdet ihr nicht nur durch ruhiges Fahrwasser segeln, sondern unterwegs auch in Stürme geraten, Klippen umschiffen, Flauten erleben, so dass ihr das Gefühl habt: Nichts geht mehr“, so Torsten Booß. Der Schulleiter ist sich dabei aber sicher, dass alle einen Lotsen und sicheren Hafen finden werden, der die Reisenden im Streben nach neuen Erkenntnissen tatkräftig unterstützt.

Text und Fotos: Tilo Röpcke

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