Regionale Schule mit Grundschule Vellahn

Wissensquiz

Hier einmal eine physikalische Frage an alle Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch Lehrer unserer Schule. Heute Morgen (08. Oktober 2014) konnte der aufmerksame Beobachter mal wieder ein tolles physikalisches Phänomen am Himmel beobachten. Gegen 7.00 Uhr ging der Mond unter und die Sonne so langsam auf. Dabei erschien der Mond viel größer als er sonst eigentlich am nächtlichen Himmel zu beobachten ist. Wer kann dafür eine korrekte physikalische Erklärung geben? Der erste, der sich mit einer richtigen Antwort an unsere beiden Physiker Frau Lüdemann oder Herrn Röpcke wendet, wird belohnt. Wir sind gespannt über Eure Ideen.

 

Foto: Tilo Röpcke

 

Erklärung: 

Entgegen aller Annahmen hat dieses Phänomen keine physikalischen oder astronomischen Ursachen. Weder die Streuung noch die Brechung von Licht sind dafür verantwortlich, dass der Mond in der Nähe des Horizonts so viel größer wirkt als am Zenit. Die so genannte „Mondtäuschung“ ist eine optische Täuschung, bei der die Größenwahrnehmung des Menschen überlistet wird. Um das Phänomen Mondtäuschung zu verstehen, muss man wissen, dass das Gehirn beim Sehen Anhaltspunkte sucht, um die Größe eines Objekts einschätzen zu können. Wenn der Mond hoch am Himmel steht, gibt es keine Vergleichsgegenstände – am Horizont dagegen gibt es Bäume, Häuser oder Berge, die dem Gehirn Informationen über den Abstand zum Horizont vermitteln. So kommt das Gehirn zu der Einschätzung, dass der Mond näher ist, als wenn er hoch am Himmel steht. Und was näher ist, muss auch größer sein. (Quelle: www.sternengucker.org)

Herzlichen Glückwunsch an Julia Theel aus der 10. Klasse, die die erste und leider auch einzige Schülerin war, die Frau Lüdemann die richtige Lösung sagen konnte. Julia hat sich heute (09.10.2014) über eine Tüte voller Kalorien und einer viel wichtigeren sehr guten Leistungsbewertung im Fach Physik gefreut. 

 

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