Regionale Schule mit Grundschule Vellahn
Klassenfahrt Klasse 6 nach Rügen

Klassenfahrt Klasse 6 nach Rügen !!!

Vom 1. bis zum 5. September 2014 fuhren die beiden Klassen 6a & 6b auf die Insel Rügen nach Ummanz. Hier könnt Ihr Euch schon einmal ein paar Impressionen ansehen.  Einfach auf das große Vorschaubild klicken. Einen ausführlichen Reisebericht findet Ihr unter dem Foto. 

Fotos: Karola Marbs & Tilo Röpcke

 

 

Klassenfahrt Rügen - Ummanz - Ein Bericht von Ricarda Günther - Klasse 6a

 

Am 01. 09. um 8.00 Uhr begann unsere gemeinsame Klassenfahrt von 6a und 6b nach Rügen. Schon früh am Morgen sammelten wir uns an der Schule. Voller Vorfreude auf die anstehende Klassenfahrt redeten wir wild durcheinander. Als der große rote Doppelstockbus kam, rannten alle los, in der Hoffnung erster zu sein.

Reinhold, der Busfahrer, lud erst mal das Gepäck ein. Danach stellte er sich vor und dann öffnete er die Türen. Beide Klasse strömten in den großen Bus. Noch schnell wurde den Eltern zugewinkt und los ging es auf große Fahrt.

Lilly und ich saßen im Bus oben hinter der Treppe, man hatte einen total guten Ausblick. Nach 3 Stunden erreichten wir einen großen Wald. Zuerst waren wir verwirrt, aber als wir das Museum des Königstuhls erreichten, freuten wir uns riesig. Wir rannten hin, um alles auszuprobieren. Nach 2 Stunden voller Spaß und Action ging es weiter zu unserer Unterkunft, auf die wir schon sehr gespannt waren. Endlich hielten wir vor zweistöckigen älteren Häusern. Diese stellten sich als unser Heim heraus. Nach langem Kuddelmuddel konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Nach dem Abendbrot gingen wir widerwillig Wandern. Am Ende hat es dann doch Spaß gemacht.

Am Dienstag frühmorgens konnten wir noch etwas shoppen und danach ging es zum Kap Arkona. Dort durften wir uns dann die nächsten zwei Stunden frei bewegen. Als alle zum Strand liefen, kamen wir Mädchen auf die Idee etwas zu tanzen, für Geld natürlich. Am Ende hatten wir nur 1,93 € verdient, aber jede Menge Spaß. Anschließend stiegen alle wieder in den Bus voller Vorfreude auf den „Rügenpark“. Der war unser nächstes Ziel und noch besser als erwartet. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus. Freiwillige Schüler aus beiden Klassen hatten die Aufgabe, Fahrraäder von unterwegs zur Unterkunft zu fahren. Unter ihnen war auch Dennis, ein Schüler aus der 6b. Als wir in der Herberge angekommen waren, erreichte uns die Nachricht, dass Dennis gestürzt sei und operiert werden musste. Das war aber schnell wieder aus unseren Köpfen, denn wir spielten „Wahrheit oder Pflicht“.

Am Mittwoch warteten wir gespannt auf einen Traktor, der uns auf Bauer Langes Hof brachte. Während die B-Klasse sich mit dem Fahrrad abstrampelte, konnten wir die Fahrt genießen. Auf dem Hof konnten wir uns aussuchen, ob wir Kett-Car fahren, durchs Maislabyrinth laufen oder auf einer Strohburg rumtollen wollten. Das Beste war aber eigenes Brot backen mit anschließender Mehlschlacht. Danach setzten wir uns auf die Räder und fuhren eine Stunde, brachten dann die Räder zurück zum Verleih und mussten dann wieder zum Heim wandern. Abends gab es Lagerfeuer mit Marshmallows.

Donnerstag war unser letzter Tag, den wir auf der Sommerrodelbahn verbringen wollten, aber als wir ankamen hieß es: Geschlossen wegen Technischen Gründen. Also fuhren wir shoppen. Das war gut für uns, aber schlecht fürs Portemonnaie. Als meine Gruppe vom einkaufen zurück zum Treffpunkt kam, merkten wir, hier stimmt was nicht. Ein Betrunkener hat John aus der 6b eine Nackenschelle verpasst. Bald kam die Polizei und brachte alles in Ordnung. Es war wieder alles ok und wir fuhren gemeinsam weiter zu den Störtbeker Festspielen. Ich hatte etwas Pech, denn eine riesige Frau setzte sich vor mich und rauchte die ganze Zeit. Ich glaube noch heute, dass ich mich fast übergeben hätte, wenn nicht die Pause gekommen wäre. Aber die Vorstellung war einfach Klasse.

Der Freitag begann mit Kofferpacken, denn heute sollte es nach Hause gehen. Ich freute mich richtig, und nicht nur auf Zuhause, sondern auch auf das Ozeaneum in Stralsund. Das macht immer einen riesen Spaß. Nach 2 Stunden war das Ozeaneum erkundet und es ging wieder mit dem Bus weiter. Nach 2 weiteren Stunden Fahrt waren wir schon in Vellahn. Jetzt sahen wir unsere Eltern wieder und konnten mit vielen Erlebnissen nach Hause fahren.

 

 

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